Als Betreiber von KI-Anwendungen sind Transparenzpflichten für Deepfakes sowie für Texte zur öffentlichen Information relevant. In diesem Zusammenhang sind vor allem Marketing- und Kommunikationsabteilungen in Unternehmen die zentralen Stakeholder, wenn es darum geht, die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten umzusetzen.
Dabei gilt es bei der Umsetzung folgende Punkte zu beachten:
- Bestandsaufnahme: Unternehmen sollten alle KI-gestützten Tools in der Marketing- bzw. Kommunikationsabteilung in einem zentralen KI-Register erfassen.
- Anwendungsbereich prüfen: Werden Inhalte generiert, die als Deepfakes oder als Information der Öffentlichkeit im Sinne des Art. 50 Abs. 4 gelten?
- Ausnahmetatbestände klären: Insofern eine redaktionelle Prüfung der Texte erfolgt und eine natürliche oder juristische Person die inhaltliche Verantwortung übernimmt, kann die Kennzeichnungspflicht entfallen.
- KI-Richtlinie für die Kommunikation erstellen: Erstellen Sie eine klare Richtlinie für die Marketing- und Kommunikationsabteilung, die Kennzeichnungspflichten und Ausnahmeregelungen erklärt.
- Standardisierte Kennzeichnungen festlegen: Falls eine Kennzeichnungspflicht besteht, bereiten Sie standardisierte Texte und Hinweisformulare vor und setzen die Platzierung im Text bzw. in den Deepfake-Medien fest.
Wir haben zu diesem Zweck eine Vorlage für eine interne Richtlinie zur Nutzung von KI in den Bereichen Marketing und Kommunikation erstellt, die Sie bei der Einhaltung der Transparenzpflichten unterstützt.
Jetzt herunterladen und die Umsetzung der Kennzeichnungspflichten vorbereiten: